» Phasen einer Trennung – welche Phasen gibt es?

Eine Trennung ist ein meist schmerzhaftes Erlebnis. Das gilt insbesondere für den- oder diejenige, die mit der Trennung nicht gerechnet hat und noch immer an dem Ex-Partner hängt. Nach einer Trennung durchläuft jeder Mensch bestimmte Phasen, die zu akzeptieren und auszhalten sind. Dabei handelt es sich um

a) die Phase des Schocks
b) die Phase des zunehmenden, unerträglichen Trennugnsschmerzes und
c) die Phase des nachlassenden Schmerzes und der Neuorientierung.


Erfahre hier, was diese Phasen für dich bedeuten, welches Gefahren sie beinhalten und natürlich auch, welches Potential du aus ihnen ziehen kannst, um die Trennung letztlich zu verarbeiten und dich wieder Neuem zu öffnen.

Trennungsschmerz Phasen – die 3 Phasen

Phase 1 – der Schock

Wann tritt diese Phase auf?

Insbesondere in der ersten Phase nach der Trennung ist der Trennungsschmerz noch gar nicht ins einer vollen Präsenz erfahrbar. Wenn sich dein Partner oder deine Partnerin soeben von dir getrennt hat, bist du aktuell wahrscheinlich geschockt und kannst die Realität noch gar nicht begreifen.

Die Trennung kam auch für mich wie aus heiterem Himmel – niemals hätte ich damit gerechnet, dass es womöglich so schnell und endgültig vorbei seien könnte. Dass du dich also in einem absoluten Schock befindest, ist absolut normal.

Du musst nun erst einmal mit der Situation zurechtkommen. Vielleicht musst du dich ja sogar nach einer neuen Bleibe umsehen und einen Umzug organisieren. Diese Phase zu bewältigen ist schwierig und in der Regel sehr belastbar.

Was passiert in dieser Phase?

In der Phase des Trennungsschmerzes bist du absolut vor den Kopf gestoßen. Von jetzt auf gleich zerbricht dein gesamtes Weltbild von deiner Beziehung, die in deinen Augen womöglich sogar bis zuletzt noch schön und intakt war.

Die Reaktionen können in dieser Situation unterschiedlich ausfallen: Vielleicht rastest du aus, vielleicht bist du aber auch absolut hilflos und versuchst, mit allen Mitteln, deinen Ex-Partner zurückzubekommen.

Wichtig in dieser Phase: Der Partner, der den Entschluss fasste, sich trennen zu wollen, hat dies in der Regel aus einem unausweichlichen Grund getan.

Wenn es überhaupt einen Weg zurück in die Beziehung geben kann, dann musst du lernen mit dem Schock umzugehen und deinem Partner zunächst den nötigen Freiraum einzuräumen, damit er sich aller Konsequenzen und Entscheidungen bewusst werden kann.

Wie lange dauert diese Phase?

Die Phase des Schocks ist in der Regel relativ kurzweilig. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass man sich selbst nach spätestens 3 Tagen seiner neuen Situation, in die man unfreiwillig geworfen wurde, bewusst geworden ist.

Trotzdem herrscht noch immer Unverständnis und für einen selbst ist es nicht nachvollziehbar, aus welchem Grund es zu der Trennung kommen musste. Erst jetzt beginnt der Liebeskummer einzusetzen.

Damit der Schmerz nicht unerträglich wird, ist es wichtig, dass du dich mit sozialen Kontakten umgibst auch ggf. mit Bekannten und Freunden über das Geschehene sprichst. In der ersten Phase des Schocks ist es quasi unmöglich, die Situationen und Zustände mit klarem Blick zu analysieren.

Phase 2 – der Schmerz wird gefühlt immer schlimmer

Nach wenigen Tagen hast du die erste Phase des Schocks überwunden. Doch damit geht es noch lange nicht bergauf. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Du hast noch einen langen Weg vor dir, um die Trennung zu verarbeiten und mit den zahlreichen Emotionen und Gefühlen umzugehen.

Nach der ersten Phase des Schocks wird der Schmerz zunehmend schlimmer. Wichtig ist es, in dieser Phase den Schmerz bewusst zuzulassen. Geh nach draussen, weine laut, schreie!

Lass deinen Emotionen freien Lauf, denn nur auf diese Weise kannst du das dir Widerfahrene langfristig und angemessen verarbeiten.

Dich werden Erinnerungen quälen und natürlich die typischen Fragen, die sich ein jeder nach einer Trennung stellt: Was habe ich falsch gemacht? Wieso musste es soweit kommen? Hat unsere Beziehung noch eine Chance? Wie verhalte ich mich richtig?

Die Ungewissheit und die zahlreichen Fragen führen dazu, dass der Schmerz nach der Trennung immer schlimmer zu werden scheint.

Wann tritt diese Phase auf?

Die Phase des sich verschlimmernden Schmerzes, die ggf. auch in einem Gefühl der Hilflosigkeit münden kann, schließt sich unmittelbar an die Schockphase an. Der Schmerz über die Trennung wird zusehends schlimmer.

Zu einem sich verschlimmernden Schmerzgefühl tragen unterschiedliche Faktoren bei: Zum einen bist du dir selbst in deiner neuen Situation völlig ausgeliefert. Die zusätzliche Zeit, in der du nun Zeit hast nachzudenken, nutzt du, um zu grübeln.

Du stellst dir unzählige Fragen, die dazu führen, dass du dich unentwegt mit dem Thema der Trennung auseinandersetzen musst. Zugleich rufst du dir aber auch Erinnerungen in den Kopf, die nur schmerzhaft zu ertragen sind.

Schließlich war die Beziehung für dich intakt und hatte aus deiner Sicht eine Perspektive. Gedanken an Situationen, die aus deiner Sicht schön waren, schmerzen und machen die Situation der Trennung zunehmend unerträglich für dich.

Gehe viel an die frische Luft, lass dir durchaus Zeit zum Nachdenken und versuche die Gedanken nicht zu unterdrücken. Zugleich solltest du dir aber auch bewusst Zeiten zuordnen, in denen du dir selbst verbietest zu grübeln und zu weinen.

Gehe raus, unternehme etwas und verbringe Zeit mit deinen sozialen Kontakten, die eine Art Ersatzfunktion für deinen Ex-Partner einnehmen und dir als objektive Berater in Gesprächen und emotionalen Krisen eine Stütze sein können.

Was passiert in dieser Phase?

In dieser Phase nutzt du alle gedanklichen und emotionalen Kapazitäten, um dich mit dem Scheitern deiner Beziehung auseinanderszusetzen. Dieser „Schwall“ an Emotionen und Gefühlen ist für dich nur schwerlich zu ertragen.

Du wirst mit emotionalen Reizen überfordert und natürlich hattest du im Vorfeld keine Zeit, dich auf diese emotionale Krise vorzubereiten und wirst nun sicherlich Probleme haben, dich in deiner neuen Lebenslage zurechtzufinden.

In dieser Phase reagiert jedes Individuum anders: Während einige verlassene Partner stundenlang weinen, verfallen andere in eine depressive Verstimmung, haben keinen Appetit mehr und lassen sich gehen.

Der Hormon- und Endorphinhaushalt deines Körpers ist in dieser Phase, in der der Trennungsschmerz überhand nimmt, gestört. Auch ein meist gestörtes Schlafverhalten führt dazu, dass du dich aufgrund mangelnder Erholung schlecht und antriebslos fühlst.

Nun heißt es für dich: durchhalten. Auch diese Phase ist begrenzt und geht vorbei. Wichtig ist, dass auf dich und einen Körper hörst: Tu das, was dir gut tut. Vermeide Schlafmittel und Alkohol!

Wie lange dauert diese Phase?

Die Phase, in der du das Gefühl hast, der Schmerz wird zunehmend schlimmer und unertäglicher ist eine Phase die unterschiedlich lang andauert. Wie lang die Phase bei dir andauert, hängt mit einer eigenen Person und mit der Stärke der Bindung, die du zu deinem Partner hattest, der dich jüngst verlassen hat.

Bei vielen verlassenen Partnern ist die Phase des starken Schmerzempfindens bereits nach wenigen Wochen vorbei. Wichtig ist meiner Erfahrung nach, seine Gefühle und Emotionen nicht zu unterdrücken.

Wer sich mit seinen Gefühlen beschäftigt und Strategien entwickelt hat, um in einer emotionalen Schieflage mit sich selbst umzugehen, der legt die beste Voraussetzung dafür, dass der Schmerz bald weniger wird.

Je nach dem, wie stark deine Bindung in deiner Beziehung war, wirst du in der Regel spätestens nach 2 Monaten feststellen, dass der Schmerz merkbar nachlässt. Du musst wengier weinen und verspürst zunehmend den Antrieb, dein Leben wieder in die Hand nehmen zu wollen! Das ist ein gutes Zeichen!

Natürlich wird sich dein Schmerz nicht von heute auf morgen in Luft auflösen. Aber die Zeit, in der du dich mit quälenden Gedanken beschäftigst, nimmt ab. Zugleich wirst du auf zunehmend mehr Strategien zurückgreifen können, die deinen Schmerz lindern und dich bewusst von den Gedanken in Bezug auf die Trennung ablenken.

Phase 3 – der Schmerz lässt immer mehr nach

In der dritten Phase nimmt der Schmerz, der dich solange in Schacht gehalten hat, langsam wieder ab. Aber auch nach zwei Monaten wirst du immer nochmal wieder mit Wehmut an deine Beziehung denken.

Was du allerdings nicht mehr so stark spürst, ist der akute Trennungsschmerz. Nach einiger Zeit hast du den Schmerz verarbeitet und auch deine Gedanken lassen sich wieder besser und bewusster von dir steuern.

Du setzt einen neuen Fokus und orientierst dich mehr und mehr um. Du siehst zum ersten Mal wieder Licht am Ende des Tunnels und nimmst aktiv wahr, dass du die Möglichkeit hast, dein Leben wieder in der Hand zu nehmen und aktiv zu gestalten.

Auch der Trennungsschwerz ist etwas, das sich im Laufe der menschlichen Evolution durchaus bewiesen hat: Der Schmerz, der mit einer Trennung verbunden ist, führt dazu, dass sich viele Partner nach einer Phase der Trennung und Abstinenz erneut finden.

Der starke Trennungsschmerz kann also zum Beispiel dazu führen, dass Familien wieder zusammenkommen und die Erziehung der Kinder sichergestellt ist.

Doch auch wenn der Trennungsschmerz unerträglich sein kann: Nach einer ersten Phase des Schmerzempfindens kannst du gewiss sein, dass auch der erst so unerträgliche Schmerz langfristig abnehmen wird:

Wenn deine Liebe nicht mehr erwidert wird, liegt es in der menschlichen Natur, dass das Gefühl der Liebe innerhalb von Wochen bis Monaten abnimmt und somit auch der Trennungsschmerz langfristig schrumpft.

Wer keine erwiderte Liebe mehr erfährt, ist bestrebt, das Gefühl des Liebens und des Geliebtwerdens neu zu besetzen und jemand anderes zu finden, der ein potentieller Partner für eine Beziehung sein kann.

Wir orientieren uns ganz automatisch um und ordnen unsere Prioriäten neu. Schon nach einiger Zeit wirst du dich neu positionieren und ganz von selbst weniger an deinen Ex-Partner denken. Nun stehen andere Personen im Fokus.

Dabei muss es sich nicht zwangsläufig um einen neuen Partner handeln. Auch ist es gut und richtig, wenn du mehr Zeit mit Kollegen, Freunden oder deiner Familie verbringst.

Achtung, wenn ein Teufelskreis entsteht

Gefährlich ist, wenn du in einen Teufelskreis gerätst. Die Gefahr ist besonders im Übergang von der zweiten zur dritten Phase besonders hoch. Doch welcher Teufelskreis genau ist gemeint?

Gemeint ist unter diesem oft landläufig gebrauchten Begriff das unbewusst-gewollte Verharren im Trennungsschmerz. In einzelnen scheren Fällen von Trennungsschmerz kann es passieren, dass der Betroffene bzw. die Betroffene dem Trennungsschmerz auch nach einer längeren Zeit von mehreren Monaten nicht entkommt.

Diese Endlosschleife ist gefährlich und kann zu einer langfristigen und tiefen Depression führen. Du solltest unbedingt versuchen, aus diesem Teufelskreis auszubrechen.

Um welchen Teufelskreis geht es?

Bei besonders komplizierten Trennungen, die von einem starken Trennungsschmerz, der über lange Zeit nicht nachlässt, geprägt sind, kann es passieren, dass sich deine Psyche auf ein Leben im Schmerz einstellt.

Zwar löst du dich unterbewusst, das Weinen lässt nach und der Schmerz ist a) die Phase des Schocks
b) die Phase des zunehmenden, unerträglichen Trennugnsschmerzes und
c) die Phase des nachlassenden Schmerzes und der Neuorientierung.nicht mehr besonders stark, aber in vielen stillen Momenten, die du mit dir selbst verbringst, bist du trotzdem noch verzweifelt und verlierst noch immer in Trauer Gedanken an deinen Ex-Partner.

Unterbewusst möchtest du nämlich vielleicht gar nicht vollständig von seinem Ex loslassen, obwohl dazu bereits in der Lage wäre. In diesem Fall ist es wichtig, dass du aus dem Teufelskreis ausbrichst und aktiv wirst.

Du musst dich bewusst dafür entscheiden, ein neues Leben führen zu wollen. Hat sich dieses für dich ungesunde und selbstschädigende Verhalten nämlich erst einmal verfestigt, kann es passieren, dass es dir schwerfällt, dich für eine neue Beziehung, die ja zwangsläufig irgendwann kommen muss, freizumachen.

Auch eine langanhaltende depressive Verstimmung kann die unangenehme Folge sein, die zu einem ernsthaften, behandlungswürdigen Problem werden kann.

Was kannst du tun?

Wenn du dich in dem oben beschriebenen Teufelskreis entdeckst, ist es wichtig, dass du Maßnahmen ergreifst, um dem Teufelskreis zu entkommen und letzterem nicht langfristig zu verfallen.

Je länger du dich nämlich in diesem Teufelskreis befindest, desto schwieriger wird es werden, die Trennung endgültig zu verarbeiten und sich wieder neuen Personen und potentiellen Partnern gegenüber zu öffnen.

Sind schon mehrere Monate seit der Trennung vergangen, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Beziehung, um die du so sehr trauerst bzw. getrauert hast, noch einmal ein Revival erfährt.

Doch selbst wenn es zu irgendeinem zukünftigen Zeitpunkt theoretisch noch einmal ein Comeback geben könnte, ist es wichtig, dass du deinem Ex-Partner innerlich gestärkt und emotional frei und ungebunden gegenübertrittst.

Nur dann kann eine Beziehung eine erneute Chance erfahren. Lasse also ganz bewusst von deinem Ex-Partner los, wenn du merkst, dass du zwar keine unentwegte Trauer mehr spürst, aber trotzdem noch gedanklich in dem genannten Teufelskreis und Gedankenkarussell gefangen bist.

Du musst dich bewusst für das Loslassen entscheiden: Verbiete dir die Gedanken an deinen Ex-Partner, die sich zu diesem Zeitpunkt ohnehin nur noch wiederholen und nichts mehr ändern.

Fazit

Wenn du dich frisch getrennt hast bzw. dein Partner oder deine Partnerin dich unverhofft verlassen hat, ist ein Schockzustand, der von einer Phase der Trauer abgelöst wird, mehr als normal und sogar notwendig, um die Trennung zu verarbeiten.

Wielange eine derartige Phase dauert, kann man zwar ungefähr benennen, jedoch ist jeder Mensch verschieden. Nur wenn du die Trennung akzeptierst und vollständig verarbeitest, kannst du dich einer potentiellen Beziehung erneut öffnen und neue Wege ohne einen Gedanken an deinen Ex-Partner gehen.

Wenn der Schmerz endlich nachlässt, bist du zunehmend frei und und fühlst dich besser. Du kannst deine Gedanken wieder bewusst steuern und deine Emotionen kontrollieren. Wichtig in dieser Phase: Lasse bewusst los, um zu verhindern, dass du unterbewusst in einen Teufelskreis gelangst, der dich gedanklich nicht abschließen lässt.

Du musst die Trennung akzeptieren und bewusst von deinem Ex-Partner und deiner alten Beziehung loslassen wollen.

Was sind die Phasen einer Trennung bei Männern und bei Frauen?

Im Grunde genommen unterscheiden sich die Phasen einer Trennung nicht großartig bei Männern und bei Frauen. Einziger nennenswerter Unterschied ist folgender: Männer haben erfahrungsgemäß mehr Probleme damit, die negativen Gefühle wie Trauer, Schmerz, Wut und Verzweiflung auch zuzulassen und zu akzeptieren. Den Liebeskummer anzunehmen und auszuleben.

Das verzögert den gesamten Prozess natürlich – doch dazu später mehr. Schauen wir uns erst einmal die einzelnen Phasen an – und was diese ausmacht.

Generell läuft das Trennung verarbeiten in vier Phasen ab:

  1. Noch will man es nicht wahrhaben, dass es aus ist. Noch immer ist da die Hoffnung, dass sich die Beziehung doch irgendwie noch retten lässt – egal wie. Dass alles nur ein schrecklicher Alptraum ist, aus dem man früher oder später erwacht… Alles wird dabei wie durch eine Nebelwand erlebt, alles erscheint merkwürdig weit weg. Die Hoffnung ist noch immer da –  bis man unsanft in der Realität erwacht. Und erkennt, dass es tatsächlich kein Zurück mehr gibt, dass man als Paar keine Chance mehr hat…
  2. Nun beginnt die schmerzhafteste Phase: der Liebeskummer. Mit ihm kommen all die gefürchteten Gefühle. Wie etwa Trauer, Schmerz, Verzweiflung und Wut – und manchmal noch die Sehnsucht nach dem oder der Ex. Es ist eine Phase, die sehr vieles von einem abverlangt. Und die einen nicht selten an die eigenen Grenzen bringt. Diese Phase dauert am längsten – wie lange, das hängt von verschiedenen Faktoren ab und davon, ob und wie sehr man bereit ist, sich wirklich darauf einzulassen. Ja, es ist alles andere als leicht – doch nur, wenn man die Emotionen zulässt, kann man die Trennung auch wirklich verarbeiten!
  3. Und in die nächste Phase „hinüber wechseln“. Nun ist der schlimmste Schmerz, die ärgste Trauer vorbei. Und man kann sich mehr und mehr wieder auf das konzentrieren, was um einen herum passiert. Man schmiedet Pläne, geht wieder mehr aus, scheint aus einer Art Winterschlaf zu erwachen. Und das ist ein sehr schönes Gefühl…
  4. Mit der Phase vier hat man die Trennung dann vollends überwunden. Denn nun kann man wirklich damit abschließen, dem oder der Ex verzeihen, ihn/ sie endgültig loslassen. Und voller Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft blicken…

Wie lange ist die Trennungsphasen Dauer?

Wie gesagt: Pauschal lässt sich das leider nicht festsetzen – dafür spielen einfach zu viele individuelle Faktoren eine Rolle. Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen: Je länger die Beziehung gedauert hat, je stärker und intensiver die Gefühle für den Anderen waren, umso mehr Zeit sollte man sich auch geben.

Einige Monate sollten es in der Regel schon sein. Wichtig ist dabei jedoch, eben NICHT die Gefühle zu verdrängen – das zögert den Prozess des Verarbeitens  nämlich nur noch hinaus. (Nicht umsonst heißt es „Frauen leiden intensiver, Männer länger“ – da letztere die Gefühle gerne wegschieben.) Und das sollte nicht Sinn der Sache sein…

About Wolf Kirchmann

Mein Name ist Wolf Kirchmann! Ich komme aus Berlin und bin pensionierter Paartherapheut! Klick hier um mehr über mich zu erfahren. Ich habe Psychologie an der Humbold-Universität studiert! Und führe jetzt die Trennungsschmerzen.org als Leidenschaftsprojekt. Achtung: Es gibt noch einen anderen Wolf Kirchmann in Berlin! Mit diesem habe ich nichts zu tun! Also bitte stellt mir keine Fragen dazu. ...Das ich ja noch aktiv wäre... Ansonsten könnt ihr mich unter support@trennungsschmerzen.org anschreiben.