» Beziehung retten – Tipps – die besten damit es wieder wird

Konflikte und Auseinandersetzungen bestimmen euren Alltag? Du weißt nicht wie du eure Beziehung retten sollst?

Dann bist du hier genau richtig. Ich war schon oft in deiner Situation. Mit den folgenden Tipps habe ich es schließlich geschafft meine Beziehung zu retten. Und du kannst es auch!

In dem weiteren Text habe ich meine wichtigsten Tipps aus meiner Erfahrung heraus aufgeschrieben.

Ich gehe auf diese Punkte genauer ein:
a) sich selbst treu bleiben
b) Umgang mit Konflikten
c) die Art und Weise einer Gesprächsführung
d) schlechte und gute Ratgeber
e) Fehler sind menschlich

Ich hoffe ich kann dir so helfen, wie es mir geholfen hat!

Beziehung retten – Tipps


Tipp 1 – Sensibler Umgang ist erlaubt

Zu aller erst ist es wichtig sensibel an den Partner / die Partnerin heranzutreten. Vorwürfe, erhobene Stimmen oder verbale Angriffe führen nur zu weiteren Konflikten. Wut und Enttäuschung wird dadurch ausgelöst und verschlimmern meist die Situation. Somit sollte impulsives Verhalten vermieden werden.

Nimm dir die Zeit die du brauchst, um nachzudenken und Abstand zu gewinnen. Lass deine spontan ausgelösten Emotionen nicht für dich sprechen. So sagt man schnell etwas, das man gar nicht so meint. Einfach weil es in dem Moment zu viel ist. Ich kenne das. Versuch dich erst einmal wieder zu sammeln.

Schließlich bildet eine einfühlsame Annäherung eine gemeinsame Ebene. Darüber lässt es sich viel besser reden und besonders klären. So kann die Beziehung auf eine gemeinsame Art und Weise gerettet werden. Weitere negative impulsive Gefühle werden gar nicht erst ausgelöst.

Fällt es dir schwer bei einem Konflikt auf Abstand zu gehen? Dann schaue immer auf dein Ziel. Überstürztes Handeln nützt nichts Positives. Ein sensibler Umgang hingegen tut euch beiden gut!

Tipp 2 – Folge deinem Bauchgefühl

Was ich mittlerweile auch gelernt habe und als ganz wichtig empfinde, ist das Bauchgefühl. Versuche in dich zu gehen und frag dich selbst, was du fühlst. Stell dir einige Fragen! Was belastet dich? Was gefällt dir bei euch noch genauso wie früher? Wo könntet ihr etwas ändern?

Hör auf deinen Bauch und folge diesen Empfindungen. Niemand sonst kann dir das vorschreiben oder empfehlen. Das musst du für dich selbst entscheiden und fühlen. Behalte diese Entscheidungen bei jedem weiteren Schritt im Hinterkopf. Das ist sehr wichtig, um dir selbst treu zu bleiben.

Ich habe das leider eine gewisse Zeit nicht gemacht. Ich bereue es sehr. Mein Bauchgefühl hat mir die Fragen beantwortet, doch ich habe sie ignoriert. Ich bin mir selbst nicht treu geblieben. Später hat das nur zu weiteren Konflikten geführt. Tränen, Wut und Enttäuschungen folgten. Daher rate ich dir davon ab!

Tipp 3 – Verantwortung übernehmen

Mit dem richtigen Gefühl und möglichen Ansätzen im Hinterkopf, solltest du nun deinen ganzen Mut zusammen nehmen. Sprich ihn / sie an. Ein direktes Gespräch, indem du eure Probleme und deine Gefühle offen legst. Eine Konfrontation führt auch beim Partner / bei der Partnerin zum Nachdenken.

Vermeide es hierbei aber viel drum herum zu reden und Ausreden zu suchen. Sei dir deiner Sache sicher. Mit Ehrlichkeit kommst du immer noch am Weitesten.
Das heißt nicht, dass du bei dem nächsten Treffen direkt, während ihr noch in der Tür steht, los legen musst. Treffe dich mit ihm / ihr da, wo du dich sicher und wohl fühlst.

Achte aber auf mögliche Ablenkungen durch zum Beispiel den Fernseher, ständige Anrufe oder Nachrichten. Diese Störfaktoren haben bei so einem Gespräch nichts zu suchen. Bleib vollkommen auf ihn / sie fokussiert. Das zeigt deine Ernsthaftigkeit.

Du kannst ihm / ihr auch vorher schon ankündigen, dass du gerne über die Beziehung reden möchtest. So bist nicht nur du vorbereitet. Ihr könnt beide eure Ansichten besser und überlegter austauschen. Hierbei solltest du aber auf die Wirkung achten. Im schlimmsten Fall interpretiert er / sie sonst noch, du würdest dich trennen wollen.

Ganz wichtig ist es bei so einem Gespräch den ersten Tipp zu beachten. Sprich ihn / sie mit Sensibilität an. So kannst du am besten ausdrücken, dass dir die Beziehung wichtig ist. Schließlich hast du ja die Rettung als Ziel. Nur trau dich!

Tipp 4 – Folge dem Gefühl der Liebe – nicht dem Ego

Auch wenn dein Ego und dein Stolz schwer herunter zu schlucken sind, solltest du das bei der Lösung der Probleme in Betracht ziehen. Mit egoistischem Verhalten wirst du dir mehr zerstören, als ohne.

Gerade bei dem Gespräch, das der Klärung beiträgt, hat ein großes Ego nichts zu suchen. Dies würde bei deinem Partner / deiner Partnerin eher negative Gefühle auslösen. Die dadurch entstehenden weiteren Konflikte würden die Situation zuspitzen.

Daher du ja das Gegenteil erreichen möchtest, solltest du dich mehr auf die Liebe und deinem Gefühl konzentrieren. Statt wie das Ego zu zerstören, wächst diese nämlich.

Bei mir war es so. Mein Partner hat es nicht geschafft seinen Stolz herunter zu schlucken. Sein Ego ließ ihn keine Fehler einsehen. Das hat in mir die ganzen Emotionen hervorgerufen, die ich bei dem Gespräch vermeiden wollte. Ich wurde wütend. Obwohl er das sicher nicht böse meinte, war ich verletzt. Es zeigte mir, dass keine Bereitschaft von ihm aus vorhanden ist.

Also denk immer daran, dass die Liebe ein besserer Ratgeber ist, als dein Ego!

Tipp 5 – Liebe ist nicht immer wie ein Märchen

Jeder kennt die Märchen, Liebesfilme und Hollywoodszenen. Der Traumprinz erobert die Frau und sie leben glücklich bis an ihr Lebensende.

Diese Vorstellungen einer perfekten Beziehung ohne jegliche Art von Fehlern gibt es aber nicht. Die Realität zeigt uns die wahren Seiten.

Natürlich gibt es diese Filmreifen wunderschönen Momente mit dem Partner / der Partnerin. Doch es gibt eben auch die andere Seite in der Wirklichkeit. Die Seite, die in Märchen gerne weggelassen werden.

Diese weniger schönen Momente zeigen die Arbeit, die hinter jeder Beziehung steckt. Du musst in einer Beziehung immer an dir selbst und an euch beiden zusammen arbeiten. Nur so können Kompromisse und Lösungen gefunden werden.

Hierbei gilt auch wieder. Stell dich! Übergehe nicht wie in einer Hollywoodszene eure Probleme. Sieh werden sonst nur noch gehäufter zurückkehren.

Tipp 6 – Kein Perfektionismus

Nicht nur Beziehungen sind nicht wie im Märchen, also perfekt. Auch die Menschen selbst haben Macken und Fehler.

Solltest du Zweifel und negative Gedanken haben, geh auf deinen Partner / deine Partnerin zu. Suche wieder ein direktes Gespräch und redet darüber. Ihr könnt an euren Fehlern arbeiten. Dafür müsst ihr aber erst einander darauf hingewiesen haben. Nur so könnt ihr euch aufeinander abstimmen.

Und nur weil du eine Schwäche an dir entdeckt hast, heißt es nicht, dass er / sie das auch so sieht. Gehe hier wieder mit Sorgfalt an das Gespräch heran. Sei offen und ehrlich!

Die Zeit wird euch beiden helfen. Jedes aneinander stoßen, hilft euch an euch zu arbeiten. Ihr könnt Gemeinsamkeiten entwickeln. Nur dafür muss es jemand angesprochen haben.

Perfektionismus ist in einer menschlichen Beziehung nicht erfüllbar. Es ist aber auch individuell. Du kannst für ihn / ihr persönlich perfekt sein.

Außerdem wäre es doch mit Perfektionismus und ohne Raum für Macken sehr langweilig, oder? Genau diese Unterschiedlichkeiten und Kompromisse machen es doch erst spannend.
Ich kann dir daher nur raten: Schenke ihm / ihr in der Hinsicht Vertrauen und geh offen mit dem Thema um. Du wirst sehen das wird dich sehr erleichtern.

Tipp 7 – Die Beziehung lässt uns wachsen

Wie ich oben schon geschrieben habe, wächst die Liebe mit Krisensituationen. Die Versöhnung schweißt zusammen. So manche Tränen und so mancher Ärger ist schnell vergessen, wenn man wieder in den Armen des Geliebten / der Geliebten liegt.

Ich denke es ist also sehr wichtig Streitereien nicht sofort überzubewerten. Wenn du dich hinein steigerst, gewinnst du keinen Abstand. Klare Gedanken sind schwerer zugänglich.

Schwierige Situationen, Konflikte und Streitereien sind menschlich. Sie gehören zu einer Beziehung dazu. Werden diese aber geklärt und beseitigt, so ist man sich näher als je zuvor. Das schweißt zusammen. Durch die gemeinsamen Erfahrungen bildet sich eine gemeinsame Vergangenheit.

Also denk immer daran, dass die Beziehung wächst je mehr ihr zusammen erlebt. Dazu zählen nun mal auch Schattenseiten. Bleib optimistisch und genieße die gemeinsame Zeit!

Tipp 8 – Reden und nochmals reden

Hast du das oben beschriebene Gespräch geführt und ihr seid trotzdem nicht weiter gekommen? Du siehst keinen Ausweg und bist frustriert? Du bist sauer, dass einfach alles beim ersten Mal nichts bringt? Gib nicht auf! Versuche es immer und immer wieder. Das zeigt, dass es dir wichtig ist.

Ich persönlich kann auch einfach keine Ruhe geben. Ich möchte meinen Fehler nicht wiederholen und ab jetzt immer meinem Bauchgefühl folgen. Bleibt der Konflikt ungeklärt, beruhigt sich mein persönliches Gefühl nicht. Die Situation spitzt sich dann erfahrungsgemäß noch weiter zu.

Also ich kann dir sagen, reden ist das Wichtigste bei zwischenmenschlichen Beziehungen. Es tut euch beiden, also auch besonders dir selbst, einfach nur gut. Du verstehst dein Gegenüber besser. Mit Vermutung und mit „er / sie könnte das so denken“ kommst du nicht besonders weit. Vielleicht denkt er / sie ja vollkommen anders.

Deswegen solltest du den Mut aufbringen offen zu sein und zu reden. Trau dich! Und, wenn es sein muss, gerne auch mehrfach!

Tipp 9 – Paarpsychologe im Fall aller Fälle

Im Zweifelsfall ist es eine gute Lösung Hilfe zu suchen. Zweifelsfall bedeutet wortwörtlich, dass ihr verzweifelt seid. Ihr findet bei jedem Gesprächsende einfach keinen Einklang? Wiederholungen nützen schon nichts mehr? Eure Kraft neigt sich dem Ende? Aber ihr wollt beide die Beziehung retten? Es scheitert einfach an dem „wie“?

Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen: gib die Hoffnung nicht auf!

Versuche ihm / ihr zu erklären, wie wichtig dir das Miteinander ist. Nutze die oberen Tipps, um sensibel mit deinem Partner / deiner Partnerin zu besprechen, wie ihr Vorgehen wollt.

Eine gute Möglichkeit ist es hier auch zusammen einen Paarpsychologen aufzusuchen. Habe den Mut. Letztendlich wird euch das sehr helfen. Ihr werdet offener gegenüber dem anderen. Du solltest das als weitere Chance sehen. Probiert alles aus!

Auch hier gilt: Lass dich nicht bei anfänglichen Schwierigkeiten unterkriegen. Manches braucht Zeit. Einfach auch um in Ruhe nachzudenken. Gemeinsam diesen Weg weiter gehen!

Tipp 10 – Keine Angst vor Konfrontation

Dieser Tipp bezieht sich auch auf die vorherigen Tipps.

Für Gespräche braucht es, wie oben genannt, Mut. Angst sollte aber nicht dabei sein.

Oft habe ich mich in der Vergangenheit von Angst leiten lassen. Dadurch habe ich jedoch genau so gehandelt, wie ich es eigentlich nicht wollte. Mit der Angst als Ratgeber passiert genau das, was man verhindern möchte. Man steuert auf die entgegengesetzte Richtung des Ziels zu.

Um dies zu verhindern, solltest du ihn /sie direkt konfrontieren. Damit zeigst du wirkliches Interesse an der gemeinsamen Zukunft. Aber vergiss nicht auf deine Art und Weise zu achten (oben beschrieben). Halte deine Angst zurück!

Solltest du die Angst nicht abschütteln können, führ dir die aktuelle Situation vor Augen. Möchtest du, dass es so bleibt? Oder gar riskieren, dass es schlimmer wird? Oder willst du eine Versöhnung? Letzteres ist das Ziel. Dann solltest du es riskieren und ohne Angst an die Sache heran gehen.

Beachte hierbei, dass ein bisschen Aufregung keine Angst ist! Der Unterschied ist eindeutig zu erkennen. Aufregung macht sich in Form von Bauchkribbeln bemerkbar. Dieses Gefühl ist aber eher angenehm.

Angst hingegen kann in Form von Zittern, Bauchschmerzen oder Schwitzen der Handflächen zu erkennen sein. Dieses eher negative Gefühl lässt keine klaren Gedankengänge zu.

Vermeide also Angst! Aufregung kann dir aber zeigen wie wichtig dir das Ganze mit ihm / ihr ist. Auch hier gilt: Achte darauf, was dein Gefühl und hier auch dein Körper dir sagt!

Fazit

 

Um eine Beziehung zu retten, solltest du sowohl auf dich, als auch auf deinen Partner / deine Partnerin achten. Hör immer auf dein Bauchgefühl und achte auf dein Verhalten!Eine sensible, einfühlsame Art und Weise der Gesprächsführung führt effektiver zum Ziel. Nimm deinen Mut zusammen und sprich die Probleme immer und immer wieder offen und herzlich an. Du wirst es, genauso wie ich es geschafft habe, auch schaffen!

About Wolf Kirchmann

Mein Name ist Wolf Kirchmann! Ich komme aus Berlin und bin pensionierter Paartherapheut! Klick hier um mehr über mich zu erfahren. Ich habe Psychologie an der Humbold-Universität studiert! Und führe jetzt die Trennungsschmerzen.org als Leidenschaftsprojekt. Achtung: Es gibt noch einen anderen Wolf Kirchmann in Berlin! Mit diesem habe ich nichts zu tun! Also bitte stellt mir keine Fragen dazu. ...Das ich ja noch aktiv wäre... Ansonsten könnt ihr mich unter support@trennungsschmerzen.org anschreiben.